SUCHEN UND APPORTIEREN

Jede Hunderasse ist für eine bestimmte Aufgabe gezüchtet worden.

Jagdhunde helfen dem Jäger bei der Jagd,
Wachhunde bewachen den Hof oder ein bestimmtes Grundstück,
Hüte- und Treibhunde hüteten eine Herde Schaafe, oder trieben früher das Vieh von der Weide in den Stall oder zum Schlachthof.

In der heutigen Zeit wird der Hund nur noch selten in seinem Spezialgebiet eingesetzt.

Da fast jeder Hund die Fähigkeit besitzt, gut riechen zu können, ist Nasenarbeit eine gute Ersatzbeschäftigung.

Suchen und apportieren ist eine artgerechte und sinnvolle Beschäftigung (Denksport) für den Hund.

Suchen und Apportieren hat nichts mit dem Hinterherhetzen von Bällen, Stöcken oder anderen Gegenständen zu tun.
Suchen und Apportieren ist eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund.

Der Hund darf bei dieser Arbeit seine Sinne (Nase, Auge, Ohren) voll und ganz einsetzen.

Diese Art der Beschäftigung ist sehr befriedigend für den Hund.

Durch diesen gemeinsamen Zeitvertreib bekommt der Halter ein besseres Gefühl für die Bedürfnisse und Fähigkeiten seines Hundes, darüber hinaus kann dadurch die Bindung zwischen Hund und Halter gestärkt werden.

Zusammenarbeit ist Grundlage für diese Aktivität!

Okka und Jamie apportieren

Das Apportieren

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Es gibt unzählige Variationen Apportierübungen durchzuführen.

Es kann die Anzahl der Gegenstände erhöht werden, die der Hund nacheinander bringen darf.
Das Apportel kann geworfen oder abgelegt werden, es kann versteckt oder einen Meter über den Boden in einen Baum gehängt werden.
Es gibt keine Grenzen.

Und das macht das Suchen und Apportieren so spannend.